Heimische Tradition

Das Holz ist ein natürlicher, regenerativer und reichhaltiger Rohstoff des alpinen Raums. Es wurde bereits von den ersten Siedlern zu Gebrauchsgegenständen verarbeitet. In jeder Kultur hat sich neben dem Bedarf für den täglichen Gebrauch auch ein künstlerischer Anspruch entwickelt.

So haben sich neben Volkskünstlern im Laufe der Zeit auch qualitativ hochwertige Schnitzschulen gebildet. In diesen Breiten wurde dieser Anspruch besonders durch die christliche Kirche geprägt, deren Einfluss tief in der Tradition der Tiroler Bevölkerung verwurzelt ist. So finden wir heute vor allem im sakralen Bereich erhaltene Zeugnisse von Holzschnitzereien von lokalen Schnitzwerkstätten, wie etwa die romanische Kreuzigungsgruppe in der Innichner Stiftskirche die etwa um 1200 entstand. Eine bedeutende Schule hat sich auch um den berühmten Bruneckner Bildhauer und Maler Michael Pacher im 15. Jahrhundert gegründet, die bereits in der damaligen Zeit weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt wurde und Michael Pacher zählt noch heute zu einem der Hauptvertreter der Schnitzkunst um 1500.

Diese Tradition lässt sich fortlaufend verfolgen. Besonders im Grödnertal wird sie bis zum heutigen Tag gepflegt und hat viele bedeutende Kunstwerke hervorgebracht. Aber auch im Pustertal wurde die Tradition ständig weitererhalten und erfährt besonders in heutiger Zeit eine neue Wertigkeit, der wir uns als Schnitzerfamilie verpflichtet fühlen.

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